Siem Reap, Angkor Wat und Fazit zu Kambodscha

Siem Reap ist das Tor zum ehemaligen Zentrum des großen Khmer Reichs - Angkor. Reich und mächtig geworden durch die Einführung eines ausgeklügelten Bewässerungssystems, welches die Ernteerträge an Reis dramatisch erhöht hat. Dies ist jdoch nur eine Facette Kambodschas.

Wie bei allen Ortschaften, die an berühmten Sehenswürdigkeiten liegen verändert sich das Leben der Menschen und das Erscheinungsbild des Ortes grundlegend, wenn die Touristen kommen - fast alles ist auf den Tourismus und auch auf den Ansturm der Backpacker ausgerichtet. So auch in Seam Reap. Es gibt jede Menge Unterkünfte in den unterschiedlichsten Preiskategorien und natürlich gibt es einen Nightmarket und einen Künstlermarkt. Natürlich gibt es dort jede Menge Souvenirs zu kaufen und natürlich spielt am Eingang eine örtliche Musikgruppe auf Trommeln und Gitarren.

Angkor (Wat)

Natürlich haben wir uns auch das weltberühmte UNESCO-Weltkulturerbe Angkor angeschaut. Aus irgendeinem Impuls heraus haben wir noch vorher Geld gewechselt. Als wir die Eintrittspreise sahen, wussten wir warum. Wir hatten mit 5,- EUR gerechnet, es waren aber fast 40,- EUR pro Person. Nun gut, die Fahrt durch die Anlage oder besser gesagt das Areal war sehr schön, ruhig und friedlich. Wir hatten uns extra einen Tuk-Tuk-Fahrer genommen, der eine Tour mit uns macht. Na ja, bei Angkor Wat hat er uns raus gelassen und meinte auf unsere Frage, wo wir denn am Besten hingehen sollen, wir könnten frei wählen und machte dabei eine 360-Grad-Bewegung mit seinem Arm - na super. Wir folgten dann einfach den Massen und kamen zum berühmten Tempel - sehr beeindruckend.

Geld hin oder her, für mich war der Besuch in Angkor sehr wertvoll. Ich bin froh, dass wir das gemacht haben und dieses einmalige Areal besucht haben.

Abschied aus Kambodscha

Mit diesem einmaligen Denkmal menschlicher Kulturgeschichte haben wir uns dann auch ein paar Tage später aus Kambodscha in Richtung Laos verabschiedet. Wir haben sehr nette Menschen getroffen und waren überrascht und begeistert, mit welcher Kraft die Kambodschaner mit ihrer Vergangenheit umgehen und wie sehr das Land sich wieder nach oben arbeitet.

Es ist bemerkenswert und schön, dass sobald wir aus den größeren Städten heraus kommen, die Menschen offener werden und von sich aus grüßen. Das haben wir auch in Laos so erlebt. Und das hatte ich sowohl in Australien als auch in Skandinavien erlebt. Je einsamer die Gegend wird und je weniger Autos einem entgegen kommen, umso mehr grüßen sich die Menschen. Nur in der Stadt meinen wir wohl, nicht miteinander verbunden zu sein und ohne den anderen leben zu können.

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